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Wie sich meine Ernährung in diesem Jahr verändert hat

In diesem Artikel stelle ich euch vor, in welchen Punkten ich meine Ernährung in diesem Jahr umgestellt habe und wie sich diese Veränderungen auf meinen Körper ausgewirkt haben.

  1. Nur noch Vollkorn-Produkte
  2. Zuckerkonsum reduzieren
  3. Mehr Obst und Gemüse
  4. Weniger Fleisch und dafür bessere Fleischqualität
  5. Getränke
  6. Weniger auswärts essen und stattdessen selber kochen
  7. Auf Hungergefühl achten
  8. Außerdem: Sport!

Dies sind all die Aspekte, die ich dieses Jahr verändert habe, kurz zusammengefasst. Im Folgenden werde ich auf jeden dieser Aspekte näher eingehen. Ich hoffe, dass ich dir mit meiner Auflistung helfen kann und auch du Lust bekommst, deine Ernährung in einigen Punkten umzustellen und somit gesünder zu leben.

1. Nur noch Vollkorn-Produkte

Ein Aspekt, den ich dieses Jahr in meiner Ernährung verändert habe, ist die Umstellung von Nicht-Vollkornprodukten auf Vollkornprodukte. Diesbezüglich mache ich auch äußerst selten Ausnahmen, einfach weil mir Vollkornprodukte mittlerweile viel besser schmecken und mich besser sättigen als Nicht-Vollkornprodukte. Vor allem Vollkornnudeln finde ich richtig lecker und diese werden bei mir auch sehr oft gegessen. Neben Nudeln habe ich aber auch Mehl, Brötchen, Toast und Baguette (Brot mag ich nicht so gerne, deshalb esse ich es weder in Vollkorn- noch in Nicht-Vollkornvariante) gegen die nährstoffreichere Vollkornvariante eingetauscht. Auch esse ich statt weißem Reis nur noch Naturreis, der mir ebenfalls viel besser schmeckt, vor allem weil er nach dem Kochen noch immer etwas bissfester ist als der weiße Reis. Der große Unterschied zwischen Vollkorn- und Nicht-Vollkornprodukten ist, dass für das normale Weizenmehl beispielsweise sowohl die Schale als auch der Kern des Weizenkorns entfernt werden. In diesen beiden befinden sich allerdings die meisten Nährstoffe. Bei Vollkornprodukten werden Kern und Schale nicht entfernt und hier sind die Nährstoffe noch in den Nahrungsmitteln enthalten. Deshalb ist es empfehlenswert, lieber auf Vollkornprodukte zurückzugreifen. Gleichzeitig machen diese wie bereits erwähnt auch mehr und nachhaltiger satt als Nicht-Vollkornprodukte.

2. Zuckerkonsum reduzieren

Neben der Umstellung auf Vollkornprodukte habe ich auch meinen Zuckerkonsum reduziert. Ich spreche bewusst von einer Zuckerreduzierung, denn für mich ist es nicht der richtige Weg, mir irgendein Lebensmittel komplett zu verbieten. Ich bin eher der Meinung, dass einfach mehr von den „guten“ und weniger von den „schlechten“ Lebensmitteln gegessen werden sollte und dann ist man schon auf einem guten Weg zu einer gesunden Ernährung. Denn durch den Verbot von bestimmten Lebensmitteln habe ich oft einfach noch mehr Lust auf genau dieses Produkt. Ich achte einfach darauf, dass bei bereits verarbeiteten Produkten, welche ich kaufe, möglichst kein Zucker zugesetzt ist. Dies kann gleichzeitig dadurch vermieden werden, dass man einfach so viel wie möglich aus frischen Zutaten selber kocht, aber hierzu komme ich noch an einem späteren Punkt dieses Artikels. Aber neben dem Zucker reduziere ich auch andere Süßungsmittel, die ebenfalls nicht sonderlich gesund sind. Dadurch, dass ich weniger Süßigkeiten kaufe und esse, habe ich mittlerweile auch sehr viel seltener Lust darauf und so wird mein Zuckerkonsum automatisch weiter reduziert. Wenn ich aber doch einmal so richtig Lust auf eine bestimmte Süßigkeit oder ein Stück Kuchen habe, dann esse ich das auch, übertreibe es hierbei jedoch nicht und habe gelernt, dass ich es dann auch wirklich bei diesem einen Stück Kuchen belassen kann.

3. Mehr Obst und Gemüse

Ein weiterer wichtiger Punkt – vermutlich sogar der wichtigste, wenn es um eine gesunde und ausgewogene Ernährung geht – ist der Verzehr von ausreichend Obst und Gemüse. Eine Regel, die ich versuche zu befolgen, ist, dass ich bei jeder Mahlzeit, die ich esse, etwas Obst und/oder Gemüse dabei habe. Dabei versuche ich möglichst viel zu variieren, sodass ich nicht jeden Tag einen Apfel und Paprika esse, sondern dass hier viel Abwechslung reinkommt und mein Körper mit verschiedenen Nährstoffen versorgt wird.

4. Weniger Fleisch und dafür bessere Fleischqualität

Auch meinen Fleischkonsum habe ich stark reduziert. So Dinge wie Wurst auf dem Brötchen zum Frühstück mochte ich noch nie wirklich, sodass ich solche extrem stark verarbeiteten Fleischprodukte sowieso nicht esse. Da bevorzuge ich Käse. Aber ein Stück Hühnchenbrust oder Hackfleisch zum Mittagessen habe ich schon öfter mal gegessen. Mittlerweile ist für mich beim Mittag und Abendbrot jedoch das Gemüse die Hauptzutat und Fleisch esse ich nicht mehr so oft. Wenn ich dann doch mal Fleisch esse, dann achte ich darauf, dass dieses von hoher Qualität ist, um meinem Körper nicht irgendwelche Hormone oder Antibiotikareste zuzuführen. Auch versuche ich darauf zu achten, wo das Fleisch herkommt und wie das jeweilige Tier gehalten worden ist. Das kostet dann meist natürlich auch mehr, aber dann esse ich lieber seltener Fleisch und wenn es dann mal welches gibt, dann auch wirklich gutes.

5. Getränke

Die Wichtigkeit des Wassertrinkens für die Gesundheit ist dir vermutlich bereits bekannt. Was das angeht, habe ich das Glück, dass ich bereits seit Kindheit nur Wasser wirklich gerne trinke und auch ausreichend davon. Diesbezüglich hat sich bei mir dieses Jahr also nichts verändert. Ich trinke sowieso äußerst selten Säfte, Softdrinks oder Ähnliches. Was ich neben Wasser jedoch ab und an mal trinke, ist Alkohol, der ja aber auch nicht dafür bekannt ist, die Gesundheit zu fördern. Den Konsum von ebendiesem habe ich dieses Jahr allerdings stark reduziert. Ich trinke immer noch welchen, aber nicht mehr einfach mal so am Abend mit der WG kurz vor dem Schlafen gehen und auch ansonsten einfach weniger, als noch vor einem Jahr. Somit konnte ich auch hier eine Verbesserung meiner Gewohnheiten erzielen.

6. Weniger auswärts essen und stattdessen selber kochen

Am besten kontrollieren, was auf dem Teller landet, kann man, wenn selber gekocht wird. Mir macht das Kochen sehr viel Spaß und deshalb mache ich das seit meiner Ernährungsumstellung noch häufiger als sowieso schon. Auf diese Weise kann ich bestimmen, was in mein Essen kommt und dafür sorgen, dass diesem möglichst wenig Zusatz- und E-Stoffe hinzugefügt werden, die ich nicht unbedingt in meinem Körper haben möchte.

7. Auf Hungergefühl achten

Was ich außerdem gelernt habe, ist, dass ich mehr auf meinen Körper achte und nur dann esse, wenn ich auch wirklich Hunger habe. Normalerweise habe ich immer sehr viel und ständig gegessen. Vor einigen Jahren hat sich das auch noch nicht auf meine Figur ausgewirkt, da konnte ich essen, was und wie viel ich wollte, das hat sich mittlerweile allerdings geändert. Zusätzlich ist es natürlich auch nicht gesund, ständig ohne Hungergefühl zu essen und nicht aufzuhören, wenn man eigentlich satt ist. Doch durch die gesamte Ernährungsumstellung hin zu gutem Essen merke ich mittlerweile gut, wann mein Körper Essen und Energie benötigt und wann nicht. Ich achte darauf, wann ich satt bin und höre dann auf zu essen. Auf der anderen Seite ist es aber auch wichtig zu essen, wenn der Körper einem anzeigt, dass er Hunger hat! Dies ist zwar kein Problem, das ich je hatte, dass ich gehungert habe, weil ich dachte, das ich nur so abnehmen kann, aber mit ist bewusst, dass es einigen Menschen leider so geht. Doch das ist absolut kein gesundes Verhalten, denn der Körper benötigt Energie und Nährstoffe, die ihm eben über die Nahrung hinzugefügt wird. Das bedeutet also, dass es weder ratsam ist, zu wenig zu essen und zu hungern, nur um Kalorien einzusparen, noch zu viel zu essen, ohne wirklich Hunger zu haben. Zwar habe auch ich ab und an noch Tage, an denen ich mehr esse, als ich müsste, aber wenn es am nächsten Tag dann wieder normal weitergeht, ist auch das mal in Ordnung.

8. Außerdem: Sport!

Nachdem ich einen großen Teil meiner Art, mich zu ernähren, umgestellt habe, habe ich nach einiger Zeit auch den Sport wieder für mich entdeckt. Ich habe vor ein paar Jahren schonmal eine Zeit lang viel Sport gemacht und habe zusätzlich zu meinen Workouts zu Hause auch in mehreren Tanzgruppen getanzt, das war jedoch noch vor meinem Studium. Seit dieser Zeit habe ich dann weniger regelmäßig Sport betrieben. Doch auch Sport und ausreichend Bewegung gehören zu einem gesunden Lebensstil dazu. Eine gesunde Ernährung ist zwar schonmal ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung, aber etwas körperliche Aktivität sollte ebenfalls in den Alltag integriert werden. Da muss dann jedoch jeder für sich selbst herausfinden, was ihm hierbei am meisten Spaß macht. Ich zum Beispiel gehe nicht gerne ins Fitnessstudio. Stattdessen mache ich mir sehr gerne YouTube-Videos an, bei denen ich die gezeigten Übungen direkt mitmachen kann (hierzu folgen auf meinem Blog auch noch weitere Beiträge, in denen ich die meiner Meinung nach wirksamsten und gleichzeitig Spaß machenden Videos für die jeweiligen Körperbereiche vorstelle und verlinke). Dabei habe ich für mich in den letzten Wochen gemerkt, dass es mir hilft, im Voraus zu planen, welche Workouts ich an welchem Tag mache, da ich sonst zu lange nach dem besten Workout suche. Durch die Planung steigt bei mir auch direkt die Motivation, diesen Plan auch in die Tat umzusetzen.

Fazit

Zu Beginn des Jahres 2020 habe ich mir unter anderem vorgenommen, mich gesünder zu ernähren. Dieses Vorhaben habe ich meiner Ansicht nach gut umgesetzt. Ich habe viel Spaß daran, mir neue gesunde Rezepte auszudenken und diese auszuprobieren, ich habe wieder mehr Lust auf Sport und ich sehe, dass sich all diese Veränderung positiv auf meinen Körper, auf meine Laune und auf meinen Schlaf auswirken. Mein Körper ist definierter und ein großes Stück dichter an meiner Traumfigur dran. Durch die ganzen Umstellungen habe ich außerdem abgenommen, was zwar nicht mein Ziel war, was sich aber trotzdem gut anfühlt und womit ich zufrieden bin. Ich bin zudem motivierter und ausdauernder. Ich esse, worauf ich Lust habe, was mittlerweile auch zum Großteil gesunde Sachen sind, auf die ich Appetit habe und muss weder hungern, noch habe ich das Gefühl, mich überfressen zu haben. Auch meine Haut sieht richtig gut aus durch die Veränderungen in der Ernährung. Ich kann jedem nur empfehlen, einige der genannten Punkte ebenfalls zu verändern und umzusetzen. Ich bin mir sicher, du wirst dich dadurch besser fühlen und gleichzeitig tust du deiner Gesundheit so viel Gutes.

Liebe Grüße

Tabea

2 Gedanken zu „Wie sich meine Ernährung in diesem Jahr verändert hat“

  1. Liebe Tabea,
    ich finde es ganz interessant, deinen Bericht zu lesen. Ich bin nämlich einen ganz ähnlichen Weg gegangen und habe mich vor einiger Zeit auch einem gesünderen Lifestyle zugewendet. Klappt ganz gut, meistens zumindest und ich fühle mich damit auch deutlich wohler. Ich blogge übrigens ebenfalls dazu. Vielleicht hast du ja mal Lust bei mir vorbeizuschauen: https://www.liwoba-blog.de/
    Ich würde mich jedenfalls freuen. Ich werde gespannt deinen weiteren Weg verfolgen und wünsche dir weiterhin gutes Gelingen.
    Liebe Grüße
    Kerstin

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Kerstin,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar.
      Es freut mich, dass du dich dadurch auch wohler fühlst. Immer muss das ja auch nicht klappen, ab und zu ist auch mal eine Ausnahme kein Problem.
      Ich werde gern auf deinem Blog vorbeischauen, ich bin gespannt!
      Liebe Grüße
      Tabea

      Gefällt mir

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